Fritz im Dialog - Grundsteuerreform - 30. Oktober 2018

15.10.2018

Im April dieses Jahres urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die derzeitige Ausgestaltung der Erhebung der Grundsteuer gegen den grundgesetzlich festgeschriebenen Gleichbehand-lungsgrundsatz verstößt. Der Politik obliegt es nun bis Ende 2019 eine Neuregelung zu verabschieden.

Bei der Reform stehen viele Interessen gegeneinander. Wir brauchen eine Grundsteuer, die den Anforderungen des BVerfG gerecht wird, die einfach zu erheben ist, die weiterhin eine sichere Einnahmequelle für die Kommunen ist und die mögliche Mehrbelastungen der Bürgerinnen und Bürger in Grenzen hält. Nicht einfach, alles bei der nun anstehenden Reform zu erfüllen.

In der Diskussion sind bislang noch drei Modelle: Das Kostenwert-, das Bodenwert- und das Flächenmodell. Die Bemessungsgrundlagen der beiden ersten Modelle sind  wertabhängig, beim Modell über die Grundstücksfläche fände eine wertunabhängige Bemessung der Grundsteuer statt. Jedes Modell hat Vor- und auch Nachteile. Diese gilt es nun in der weiteren Diskussion gegeneinander abzuwägen.

Um gemeinsam über die verschiedenen Reformvorschläge zu diskutieren, lädt Fritz Güntzler zur nächsten Veranstaltung seiner Reihe „Fritz im Dialog“ für

Dienstag, den 30. Oktober 2018, 19:00 Uhr,
in das Hotel Freizeit In,
Dransfelder Straße 3 in 37079 Göttingen,

ein.

Auf dem Podium: Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.,  Christian A. Geiger, Erster Stadtrat der Stadt Braunschweig, Dezernent für Finanzen und Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Städtetages und Dr. Isabel Klocke, Leiterin der Abteilung Steuerrecht und Steuerpolitik beim Bund der Steuerzahler.

Als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestags-fraktion wird Fritz Güntzler mit einem kurzen Impulsvortrag in das Thema einführen.

Eine Anmeldung ist unter www.fritz-guentzler.de/online, telefonisch unter 0551-73888 oder mit einer Mail an fritz.guentzler.wk [at] bundestag.de möglich.