Güntzler informiert sich bei Betriebsrat von ABB über Umstrukturierungsplanungen

18.12.2017

Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben

Der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) informierte sich gemeinsam mit dem CDU-Ratsherrn Olaf Feuerstein am vergangenen Freitag, 15. Dezember 2017, vor Ort beim Betriebsrat über geplante Umstrukturierungsmaßnahmen des Konzerns ABB. Im Gespräch mit dem gesamten Betriebsrat wurden die derzeitigen Planungen des Konzerns, über die die Mitarbeiter Mitte November informiert wurden, dargelegt.

Von den momentan noch rund 250 Mitarbeitern am Standort Göttingen sollen Planungen zufolge ca. 100 Arbeitsplätze aufgegeben werden. Nach Angaben des Konzerns ist der Abbau der Stellen auf einen Rückgang der Auftragslage zurückzuführen. Daher werde die Fertigung von Druckflussmessgeräten am Standort Göttingen eingestellt und an den Standort Minden und ins britische Stonehouse verlagert.

Der Betriebsrat von ABB am Standort Göttingen hält diese Entscheidung für sozial unverträglich und kontraproduktiv für die Zukunftsausrichtung. Ihr Argument ist unter anderem, dass durch eine Verlagerung der Fertigung nach Stonehouse ein Umsatz von rund 50 Millionen Euro in Deutschland wegfallen würde. Gemeinsam mit dem Standort Minden haben die Göttinger daher eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die ein Zukunftskonzept erarbeiten wird.

Güntzler wird sich in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen. „Um ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln, ist die Kooperation zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung Grundvoraussetzung“, so Güntzler. Weitere Gespräche zwischen ABB und Güntzler sind für den Januar geplant, dann werden auch erste Konzepte vorliegen.