Güntzler setzt sich bei der Telekom für eine bessere Netzabdeckung in Nienhagen und Sichelnstein ein

04.09.2017

„Funklöcher und ständig unterbrochene Verbindungen bei Telefonaten mit dem Handy sind ein großes Ärgernis“, so der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU). Er komme bei seiner Tour durch Südniedersachsen immer wieder in Gebiete, in denen der Handyempfang schlecht oder gar nicht funktioniert. Das betreffe auch den Versand von E-Mails über die so genannten mobilen Daten von Smartphones. „Teilweise sind ganze Dörfer oder Gemeinden davon betroffen, zum Beispiel Nienhagen und Sichelnstein. Das geht nicht“, findet Güntzler. Gerade in Zeiten in denen der mobile Datenverkehr und das Datenvolumen stetig steigen, seien die Menschen auf eine gute Netzabdeckung angewiesen. „Das gehört genauso wie schnelles Internet, eine gute ärztliche Versorgung und eine ortsnahe Apotheke zu einer guten Entwicklung im ländlichen Raum“, so Güntzler.

Daher habe er sich an die Deutsche Telekom gewandt. Diese habe in ihrer Antwort positiv auf Güntzlers Initiative reagiert. Die Telekom teilte mit, dass der Versorgungsgrad der Bevölkerung im Landkreis Göttingen mit den Mobilfunkdiensten der Telekom bei über 90% liegt. Die Erschließung einzelner Ortschaften mit wenig Einwohnernm, aber teilweise nicht wirtschaftlich sei. „Für Nienhagen und Sichelnstein könnte sich dennoch eine wirtschaftlich tragbare Lösung ergeben. Die Telekom bietet an, auf von der Gemeinde Staufenberg benannten Grundstücken, die funktechnische Eignung zu überprüfen“  so Güntzler. Die Prüfung wäre mit keinen Kosten für die Gemeinde verbunden. Er habe sofort Kontakt mit Bernd Grebenstein, Bürgermeister der Gemeinde Staufenberg, aufgenommen. „Auch der Bürgermeister begrüßt die positiven Signale der Telekom. Die Gemeinde wird prüfen, ob es zwischen Nienhagen und Sichelnstein entsprechend geeignete Grundstücke gibt“, so Günztler.