Sommertour 2018 – Güntzler zieht positives Fazit

03.09.2018

In diesem Sommer war der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) wieder unter dem Motto „Fritz on Tour“ unterwegs. Bereits im fünften Jahr in Folge tourte er durch Südniedersachsen. Dabei hat er in knapp drei Wochen fast 50 Termine absolviert und dabei alle 15 Städte und Gemeinden seines Wahlkreises besucht.

Zum Abschluss seiner Tour zieht Güntzler ein positives Fazit: „Die Zeit meiner Sommertouren ist immer eine ganz besondere“, so der Abgeordnete. Viele Sorgen und Nöte würden in den Gesprächen und bei den Besichtigungen an ihn herangetragen werden. „Ich helfe, wo ich kann“ erläutert Güntzler, der von seinen Besuchen eine ganze Liste mit Aufträgen in die Sitzungszeit mitnimmt. Der CDU-Politiker betont aber auch, dass vieles gut laufe. „Deutschland und auch Südniedersachsen geht es gut. Die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe sind voll. Die Wirtschaft boomt und eine Arbeitslosenzahl um die 5 % ist so niedrig wie noch nie seit der Wiedervereinigung.“ so der Finanzexperte.

„Ich konnte auf meiner Reise auch ein außerordentlich großes ehrenamtliches Engagement sehen. Ob bei der Bahnhofsmission oder bei den vielen freiwilligen Feuerwehren, dies hält unser Land und unsere Gesellschaft zusammen, hier sollten wir viel öfter „Danke“ sagen.“

Güntzler besuchte in den letzten drei Wochen unterschiedliche Einrichtungen und Unternehmen, darunter mittelständische, Handwerks- und landwirtschaftliche Betriebe, Kindertagesstätten, Schulen, Freiwillige Feuerwehren oder Vereine. Den Besuch bei landwirtschaftlichen Betrieben hatte er eingeplant, um sich vor Ort ein Bild über die Schäden durch die diesjährige Trockenperiode zu machen. „Die Situation ist wirklich dramatisch“, so Güntzler, der sowohl bei Milchviehbetrieben als auch bei Ackerbaubetrieben war: „Die finanzielle Unterstützung des Bundes und der Länder von insgesamt 340 Millionen Euro ist notwendig und ich bin froh, dass die Politik so schnell auf die Hilferufe der Landwirte reagiert hat. Nun muss die Hilfe nur noch schnell und unbürokratisch ankommen.“

Die handwerklichen Betriebe hätten immer noch mit Ausbildungs- und Fachkräftemangel und zu viel Bürokratie zu kämpfen. „Hier müssen Politik und Wirtschaft unbedingt steuernd eingreifen“. Laut dem Basler Forschungsinstitut Prognos fehlen allein in Deutschland bis zum Jahr 2030 insgesamt drei Millionen Fach-kräfte. Für das Jahr 2040 gehen die Sachverständigen sogar von einem Mangel von 3,3 Millionen Fachkrä-ten aus. Auch im Bereich der Pflegekräfte sind schon heute ausländische Fachkräfte gefragt.

„An vielen Stellen gibt es Unterstützungsbedarf. Manchmal müssen nur Kontakte hergestellt werden, manchmal braucht es mehr Hilfe“, sagt Güntzler. „Wir müssen gerade in dieser Zeit als Politiker noch mehr auf die Menschen zugehen.“ Dies sei Aufgabe der Politik. Abschließend betont Güntzler noch einmal, dass er selbstverständlich auch außerhalb seiner Sommertouren Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises sei. Jedermann könne sich jederzeit an seine Büros in Göttingen oder in Berlin wenden.