Statement von Fritz Güntzler zum Asylstreit vom 3. Juli 2018

04.07.2018

"Ich bin froh, dass wir jetzt endlich eine Vereinbarung zwischen CDU und CSU gefunden haben. Die Menschen erwarten zu Recht von den regierungstragenden Parteien, solche Sachfragen in einem geordneten Verfahren zu klären. Der jetzt gefundene Kompromiss bietet die Chance, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren. Denn: In der Sache waren wir uns immer einig. Für die Union ist klar: Wir arbeiten mit aller Kraft daran, die Zuwanderung nach Deutschland besser zu ordnen, zu steuern und zu begrenzen. Mit der Einrichtung von Transitzentren wollen wir künftig verhindern, dass Asylbewerber nach Deutschland einreisen, für deren Asylverfahren andere EU-Länder zuständig sind. Für die CDU war immer klar, dass das nicht ohne Abstimmung mit unseren europäischen Partnern geschehen darf. Um eine europäische Lösung herbeizuführen, werden wir daher mit den betroffenen Ländern Verwaltungsabkommen oder ähnliche Vereinbarungen abschließen. Ich hoffe, dass jetzt auch die SPD bereit ist, diesen vernünftigen Weg mitzugehen."