Hannover. Der innenpolitische Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Fritz Güntzler, hält die Beobachtung der Partei die LINKE durch den Verfassungsschutz für gerechtfertigt.
Güntzler erinnerte daran, dass die Partei DIE LINKE Kontakte zu terroristischen Organisationen wie FARC, ETA oder PKK unterhalte sowie zu den islamistischen Organisationen Hamas und Hisbollah. Mehrere Abgeordnete der Partei DIE LINKE stimmten der Erklärung der Bundestagsfraktion „Entschieden gegen Antisemitismus“ nicht zu und dokumentierten durch ihr Verhalten in der Öffentlichkeit mehrfach ihre antisemitischen Sympathien. „Warum die grüne Landtagsfraktion in Niedersachsen die Beobachtung der LINKE durch den Verfassungsschutz für ,vollkommen unverhältnismäßig‘ hält, ist mir angesichts dieser bekannten Zusammenhänge unerklärlich“, sagte Güntzler.
Der CDU-Innenpolitiker erinnerte an einen im September-Plenum beschlossenen Antrag von CDU und FDP unter dem Titel „Die Partei die LINKE steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes“ (Drucksache 16/3915). Darin stellte der Landtag fest, „dass die Partei DIE LINKE weiterhin ein zweifelhaftes Verhältnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten und deren Garantien durch den Rechtsstaat aufweist.“





