385.000 Euro für Denkmalschutz in der Region Göttingen - Erhalt von Zeugnissen der Geschichte wichtig für nachfolgende Generationen

06.05.2020

Im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms IX für 2020 fließen 385.000 Euro nach Südniedersachsen. Am Mittwochnachmittag erteilte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gleich vier Projekten aus der Region einen Zuschlag, wie die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) mitteilten.

175.000 Euro gehen dabei an die Heldenburg in Einbeck. Bei der im Jahre 1320 erstmals erwähnten Burg können jetzt die wichtigen Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden. Auch der Ratskeller in Moringen (100.000 Euro) sowie die St. Jacobi Kirche in Osterode (20.000 Euro) werden gefördert.

Besonders freuen sich die Abgeordneten über die 90.000 Euro für die Instandsetzung des Bergfrieds Bramburg, eine zur Stadt Hann. Münden gehörende Ruine. Sie stammt wahrscheinlich bereits aus dem 11. Jahrhundert und befindet sich im Naturpark Münden, am rechten Weserufer auf einem Steilhang des Bramwalds.

„Alte Bauwerke und Denkmäler sind Zeitzeugen und spiegeln die Lebensumstände und Gegebenheiten früherer Zeiten wider. Es ist wichtig, diese für weitere Generationen zu erhalten. Daher sind wir froh und glücklich, dass mit dem Geld auch der Denkmalschutz in Südniedersachsen gefördert wird und die Schätze der Geschichte so für die Nachwelt erhalten werden können“, so die Bundestagsabgeordneten.