Bundespolizei Duderstadt: Neubau für vierte Einsatzhundertschaft geht voran - Güntzler ist erfreut über stetige Stärkung des Standorts

11.12.2020

Der Unterbringungsbedarf der vierten Hundertschaft am Standort Duderstadt wurde nun formell durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) anerkannt und ein Beschaffungsauftrag für die Errichtung eines Neubaus zur dauerhaften Unterbringung der Beamtinnen und Beamten auf der jetzigen Liegenschaft der Bundespolizeiabteilung wurde erteilt. Diese Nachricht erhielt der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) in dieser Woche aus dem Ministerium. Güntzler hatte sich in Berlin immer wieder für den Bundespolizeistandort Duderstadt stark gemacht und erhielt nun eine Antwort auf sein Schreiben zur „zukünftigen Ausrichtung“ des Standortes Duderstadt durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer.

Am Bundespolizeistandort Duderstadt wird bis 2024 eine vierte Einsatzhundertschaft aufgebaut. Dafür wird der Standort Duderstadt erweitert und erhält einen Neubau. „Der Zeitplan hierfür wird eingehalten werden. Alle formellen Voraussetzungen sind abgeschlossen, der Auftrag zum Neubau auf der jetzigen Liegenschaft wurde bereits erteilt und mit erforderlichen Vorarbeiten wurde sogar bereits begonnen“, so der Abgeordnete. Ein Neubau wurde notwendig, weil eine Unterbringung einer neuen Hundertschaft in den vorhandenen Gebäuden nicht möglich war.

Am heutigen Freitag wird der Haushalt des BMI verabschiedet. Mit einem Zuwachs von mehr als drei Milliarden Euro steigt er auf ein Rekordniveau. Er umfasst im Jahr 2021 ein Gesamtvolumen von rund 18,46 Mrd. Euro. Für den Bereich der Inneren Sicherheit sieht der Haushalt 2021 rund 2.000 neue Stellen vor. Damit wird das im Koalitionsvertrag beschlossene Programm von zusätzlich 7.500 Stellen für die Sicherheitsbehörden abgeschlossen.

„Der Ausbau des Bundespolizeistandortes Duderstadt geht voran und der Standort wird damit umfassend gestärkt. Ich bleibe aber weiterhin am Ball. Die Bundespolizei ist immens wichtig und übernimmt immer mehr Aufgaben. Heute schon sind über 51.000 Beamtinnen und Beamten für sie tätig und diese Zahl wird zukünftig noch ansteigen. Auch im Eichsfeld“, so Güntzler abschließend.