Fritz Güntzler vertritt CDU/CSU im Untersuchungsausschuss Wirecard - Güntzler: Alle offenen Fragen müssen aufgeklärt werden

05.10.2020

Der Deutsche Bundestag hat letzte Woche die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung des Falls Wirecard beschlossen. Für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird der Göttinger Abgeordnete Fritz Güntzler an den Untersuchungen teilnehmen. Nach dem Untersuchungsausschuss zu Cum-Ex ist dies bereits die zweite Teilnahme an einem Untersuchungsausschuss für Güntzler.


„Nach den drei Sondersitzungen des Finanzausschusses in der parlamentarischen Sommerpause war klar, dass ein Untersuchungsausschuss zu Wirecard kommen wird. In den Sitzungen konnten die bestehenden Fragen zu dem Sachverhalt noch nicht vollständig geklärt werden. Dies muss nun im Untersuchungsausschuss erfolgen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Fritz Güntzler, der als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater das nötige Know-How und die entsprechende Berufspraxis für die Aufklärung der offenen Fragen mitbringt.


Nachdem Ende Juni die Bilanzmanipulationen bei Wirecard aufgedeckt wurden, existieren noch immer viele offene Fragen. Diese sollen jetzt durch den Untersuchungsausschuss aufgedeckt werden. Fritz Güntzler zu den möglichen Inhalten des Ausschusses: „Es ist immer noch nicht klar, wie Wirecard derart ihre Bilanzen manipulieren und fälschen konnte. Das müssen wir versuchen aufzuklären. Wir werden uns aber auch damit befassen müssen, wie die Bilanzfälschung so lange unerkannt bleiben konnte. Dafür müssen wir unser System der Finanzaufsicht hinterfragen. Es kann nicht sein, dass sich keine Behörde für Wirecard zuständig gefühlt hat bzw. dass keine Behörde zuständig war. Dies betrifft letztlich auch unser Finanzministerium und Finanzminister Olaf Scholz.“


Die konstituierende Sitzung des Untersuchungsausschusses wird am Donnerstag, den 08. Oktober 2020 stattfinden. In den folgenden Sitzungswochen wird der Ausschuss dann mit der Befragung von Zeugen die Arbeit aufnehmen.