Kultur-Forum erhält 9,9 Millionen Euro vom Bund - Initiative von Oppermann und Güntzler hat Erfolg

26.11.2020

Für das Kultur-Forum Göttingen erhält die Georg-August-Universität Göttingen Fördermittel des Bundes. Aus dem Etat „Kultur“ erhält Göttingen für das Kultur-Forum bis 2024 insgesamt 9,9 Millionen Euro. Der Beschluss wurde heute vom Haushaltsausschuss des Bundestages getroffen. Dies teilt der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) mit.

Güntzler und der leider viel zu früh verstorbene Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD) hatten sich in Berlin intensiv für die Förderung eingesetzt. „Das Kultur-Forum wird zukünftig weiteres „Highlights des Wissens“ für Göttingen bilden - der Stadt, die Wissen schafft. Ich bin glücklich, dass die vollumfängliche Finanzierung des Kultur-Forums nunmehr gesichert ist“, so Güntzler. Aus dem Bundesetat des Vorjahres hatte die Universität bereits 4,25 Millionen Euro erhalten. Mit den jetzigen 9,9 Millionen ist das Projekt damit voll finanziert. Bereits im letzten Jahr hatten die beiden Abgeordneten eine finanzielle Beteiligung des Landes Niedersachsen gefordert. „Leider sah das Land keine Notwendigkeit sich entsprechend zu beteiligen. Umso mehr danke ich den Haushaltspolitikern der SPD-Fraktion und der CDU/CSU-Fraktion, die diese umfassende Finanzierung ermöglicht haben. Ohne diese Gelder hätte die Universität das Projekt „Kultur-Forum“ einstellen müssen“, so der Abgeordnete.

Des Weiteren begrüßt Güntzler ausdrücklich die Entscheidung der Universität Göttingen, dass Kultur-Forum nach dem verstorbenen Thomas Oppermann umzubenennen: „Thomas Oppermann hat sich seit Jahren insbesondere für das Forum Wissen und das Kulturforum eingesetzt. Es ist ein großartiges Zeichen der Anerkennung für sein Engagement, wenn die Universität dieses „Kultur-Forum“ nun nach ihm benennt. Sein Name wird so auch in geeigneter Weise in Erinnerung bleiben.“

Das Kultur-Forum Göttingen ist ein weiterer Bestandteil des neuen Wissenshauses, das derzeit neben dem Göttinger Bahnhof entsteht. Es wird an die Inhalte des „Forum Wissen“ anknüpfen und soll eine Brücke zwischen kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten und Initiativen bilden und den Austausch zwischen Wissenschaft und Kultur intensivieren.

Das Kultur-Forum besteht aus unterschiedlichen Veranstaltungsräumen, Ausstellungsräumen sowie kleineren und größeren Arbeitsräumen. Hier sollen Bürgerinnen und Bürger, Kulturschaffende, Wissenschaftler oder andere Initiativen zusammenkommen und das offene Haus nutzen. Auch ein Bühnenraum für 100 Personen und ein historischer Hörsaal mit 280 Plätzen stehen zur Verfügung. Highlight wird der ScienceDome. In dieser sich auf dem Dach befindlichen Kuppel, in der 360-Grad-Projektionen gezeigt werden können, finden bis zu 50 Personen Platz. Bindeglied zwischen dem Kultur-Forum und dem Forum Wissen wird ein Café, welches auch als bauliches Element die beiden Bereiche verbindet.