Pädagogisches Konzept des Otto-Hahn-Gymnasiums in Gefahr

14.06.2017

„Die Stadt Göttingen als Schulträger des Göttinger Otto-Hahn-Gymnasiums ist gefordert. Sie muss endlich eine Lösung für das Raumproblem an der Schule finden. Der Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler muss hier endlich handeln und nicht weiter auf Zeit spielen“, so Güntzler.

Flickschusterei werde schon an viel zu vielen Einrichtungen betrieben. Wir wünschen uns alle gute Bildung und tolle Ausbildungskonzepte für unsere Kinder. Dafür müsse dann auch die richtige Infrastruktur geschaffen werden. „Die vorgesehen Anmietung von Räumen der benachbarten BBS würde das pädagogische Gesamtkonzept der Schule in Gefahr bringen“, bezieht Güntzler Stellung nach einem Besuch der Schule und am heutigen Mittwoch. Dort hatte er mit der Schulleiterin Rita Engels und zwei Schülervertretern gesprochen.

Güntzler bezweifelt zudem, dass die Anmietung von Räumlichkeiten auf Dauer wirtschaftli-cher sein soll, als ein Erweiterungsbau direkt an der Schule. Skandalös sei es, dass sogar fens-terlose Klassenräume in der BBS II vorgesehen seien. Räume in der BBS seien allenfalls nur als Zwischenlösung akzeptabel. Andernfalls sei auch die ausgesprochene gute Schulgemein-schaft in Gefahr.

Das Göttinger Otto-Hahn-Gymnasium ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Auch in die-sem Jahr hat die Schule wieder die meisten Schulanmeldungen der Göttinger Gymnasien. Derzeit besuchen ca. 1.250 Schüler die Schule. Die Schule ist nunmehr an einem Punkt ange-kommen, dass sie keine räumlichen Kapazitäten mehr hat. 16 Klassenräume fehlen.