Schleusenbrücke Hann. Münden: Güntzler hat erste positive Nachrichten

21.09.2020

Der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) wurde vom Betreiberpaar der Busch Freizeit und Touristik GmbH auf derzeitige Probleme mit der Schleusenbrücke aufmerksam gemacht. Am vergangenen Samstag, 19. September 2020, informierte er sich vor Ort an der Schleusenbrücke und dem Campingplatz. Begleitet wurde es von Ratsfrau Angelika Deutsch. Güntzler nahm gleich in der vergangenen Woche Kontakt zum Bundesministerium für Verkehr in Berlin auf. Von diesem erhielt er die erste Aussage, dass zumindest eine Höhenbeschränkung wohl nicht zulässig sein wird. Eine Restaurierung der Brücke sei jedoch unumgänglich. Sie ist derzeit in einem Zeitraum der nächsten 5 Jahre geplant. „Ich werde mich nun dafür einsetzen, dass dieser Vorgang beschleunigt wird“, so der Bundestagsabgeordnete. Weiterer Wermutstropfen: die Kommune muss die Restaurierung wohl mitfinanzieren. Güntzler wird auch hier nachfragen, in welcher Höhe die Cofinanzierung erfolgen muss.

Seit 1997 besteht der Camping Platz auf dem Tanzwerder in Hann. Münden. Besucher müssen für den Besuch die Schleusenbrücke passieren. Seit rund 20 Jahren sind Anne und Uwe Busch das Betreiberpaar der Busch Freizeit und Touristik GmbH.

Nun gibt es Planungen des Wasser-und Schifffahrtsamts, neue Beschränkungen für die Brücke einzuführen. Eine neue Höhenbegrenzung und eine Einschränkung der Breite würden massive Mindereinnahmen von bis zu 50 Prozent für den Campingplatz der Familie Busch bedeuten. Auch der benachbarte Weser-Yacht-Club Hann. Münden wäre von den Plänen betroffen, erläuterte Christian Mund für den Club beim Ortstermin.

Die Brücke ist nur für Fahrzeuge bis zu 3 Tonnen Gewicht ausgelegt, viele der heutigen Wohnwagen und Wohnmobile liegen schon im Leergewicht hierüber. Die historische Brücke stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.