Verzögerungen beim Neubau der Universitätsmedizin Göttingen

25.06.2020

Güntzler zeigt Verständnis für Entscheidung der Neuausschreibung und fordert klares  Bekenntnis der Landesregierung zur UMG

Zur Nachricht über die Verzögerungen bei den Neubauplänen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigt der Bundestagabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) Verständnis für die Entscheidung des Vorstandes der UMG in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK): „Ich bedauere selbstverständlich auch sehr, dass es nun zu Verzögerungen des Neubaus kommen wird. Aber ich kann die gemeinsame Entscheidung der UMG und des MWK nachvollziehen. Zu hoch waren die rechtlichen Risiken, die mit einem finanziellen Schaden in Millionenhöhe verbunden gewesen wären. Jede andere Entscheidung wäre somit verantwortungslos gewesen.“ Dies sei auch durch entsprechende Rechtsgutachten aufgezeigt worden, so der Abgeordnete.

„Darum bin schon verwundert über die Einlassungen meiner Göttinger SPD-Kollegen aus Bundes- und Landtag. Auch diese wissen es ja eigentlich besser“, äußert sich Güntzler in Bezug auf die Äußerungen von Gabriele Andretta und Thomas Oppermann, die die Aufhebung der Ausschreibung stark kritisiert hatten. Die UMG hatte die Abgeordneten der Region im Vorfeld immer auf dem Laufenden gehalten, dabei auch die SPD-Kollegen. Güntzler: „Das Ganze eignet sich nicht für ein politisches Hickhack. Es geht um die Zukunft der Gesundheitsversorgung in unserer Region, da müssen wir alle an einem Strang ziehen.“

Güntzler mahnt: „Nun muss es aber zügig weiter gehen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Notwendig ist jetzt ein klares Bekenntnis der Landesregierung zur UMG, mit der klaren Zusage die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Auch die Dachgesellschaft muss jetzt diesen Prozess endlich konstruktiv begleiten und nicht wie bisher ständig Sand ins Getriebe streuen“.